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Jogi Löw nur auf der Tribüne

Der Deutsche Nationaltrainer Jogi Löw wird das Spiel gegen Portugal nur von der Tribüne aus verfolgen können. Für die Deutsche Nationalmannschaft kann dies ein entscheidender Nachteil sein im Spiel gegen Portugals Fussballzauberer.

Ganz Deutschland ist geschockt. Ihr Nationaltrainer darf die Mannschaft nicht von der Linie aus betreuen und muss auf der Tribüne Platz nehmen so wie die Fans und sonstigen Prominenten auch. Beim Spiel gegen die Österreicher wurde Jogi Löw vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt. Nun hat die Disziplinarkommission der Uefa entschieden: Jogi Löw muss im Viertelfinalspiel auf der Tribüne platz nehmen. Die Deutschen Sprechen von einem Schock-Urteil und in der Tat können wohl nur die Uefa-Funktionäre verstehen wieso Löw wegen einer so harmlosen Angelegenheit gleich wie sein Trainerkollege der Österreicher Hickersberger gesperrt werden. Solche Selbstdarstellungen der Schiedsrichter belasten den Spass  am Fussball unnötig. Schliesslich geht es um das Spiel und nicht um den Unparteiischen. Der DFB erfuhr das Urteil nach Angaben der deutschen Zeitung "Bild" erst zwei Stunden nach der Öffentlichkeit. Nach Artikel 70 der Uefa-Disziplinarordnung darf Jogi nur als normaler Besucher ins Stadion. Ihm werden für das Spiel sämtliche Zugangsrechte zum Umkleideraum, Spielertunnel und Innenraum entzogen. Auch darf er während des Spiels keinerlei Kontakt mit seinem Assistent Hansi Flick aufnehmen. Die Uefa, und ihr Selbstherrlicher Schiedsrichter schaden mit ihrer Aktion schlussendlich nur dem Sport. Total unnötig ist die Bestrafung. Eigentlich wollen die Fussballfans nur ein faires Spiel zwischen Portugal und Deutschland sehen. Für den Fairplay, liebe Funktionäre, wären die Regeln eigentlich geschaffen worden.