Brasilien wird Weltmeister 2010
Der neue Fussballweltmeister heisst Brasilien. Zumindest glauben dies die Ökonomen der UBS. Nach ihren Berechnungen gewinnt Brasilien den WM-Final. Die Schweiz würde gemäss der Studie die Achtelfinal nicht erreichen.
Bald ist es soweit. Die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika steht vor der Tür. Auch an der diesjährigen WM werden sich viele wieder in Vorhersagen versuchen. Ob im Büro, auf Onlineplattformen oder zuhaue unter Freunden dürften wieder Millionen von Wetten über den zukünftigen Weltmeister und den Ausgang der verschiedenen Partien abgeschlossen werden. Bereits jetzt haben die verschiedenen Wettanbieter ihre Berechnungen gemacht und die Quoten für Weltmeisterwetten veröffentlicht. Doch nicht nur die professionellen Wettanbieter und Hobbyfussballer haben sich ihre Gedanken gemacht, sondern auch die Prognoseexperten der schweizerischen Grossbank UBS. Die Ökonomen der UBS veröffentlichten bereits vor der WM 2006 in Deutschland eine Studie über die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nationalmannschaft Weltmeister werden wird. Damals lagen die Prognostiker richtig, sagten sie doch den Titelgewinn von Italien voraus. Auch bei den anderen Teams lagen die Prognosen der UBS gar nicht mal so schlecht. Laut Tagi.ch sollen sie bei den letzten 16 im Turnier verbleibenden Teams zu 81 Prozent richtig gelegen haben. Für die Berechnung ziehen die Ökonomen jeweils viele unterschiedliche Daten aus vergangen Spielen heran. Auch bei den Europameisterschaften versuchten die Bankexperten ihr Glück. Da lagen sie allerdings ziemlich daneben. An der EM in der Schweiz und Österreich hätten es die vier letzten verbleibenden Teams nie so weit bringen dürfen, zumindest nicht prognosetechnisch. Man darf gespannt sein ob die Ökonomen der UBS bei der WM in Südafrika wieder näher an der Wahrheit dran liegen als an der letzten EM.
Die beste Chancen auf den Weltmeistertitel hat Brasilien mit einer Wahrscheinlichkeit von 22 Prozent. Auch Deutschland und Italien dürfen sich Hoffnungen auf den WM-Titel machen. Die Zahlenexperten sehen die Wahrscheinlichkeit, dass Italien Weltmeister wird immerhin bei 13 Prozent. So mancher Fussballexperte würde unseren südlichen Nachbarn wohl deutlich geringere Chancen einräumen. Auch nicht schlecht sieht es für Deutschland aus. Die UBS-Studie betitelt die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland den WM-Titel holt auf gut 18 Prozent. Damit dürfte so mancher Fussballfan einverstanden sein, getreu dem Motto "mit den Deutschen muss man an einem Turnier immer rechnen." Spanien und den Niederlage gestehen die UBS-Experten zu, dass sie mit sehr starken Teams nach Südafrika reisen. Grosse Hoffnungen auf den Titel sollten sich die beiden Länder allerdings nicht machen. Gemäss den UBS-Zahlenspezialisten liegt die Wahrscheinlichkeit von Holland bei 8 Prozent, die von Spanien nur bei 4 Prozent.