75 Millionen Euro für Bayern München
Geldsegen für den FC Bayern München. Die Telekom wird auch weiterhin Sponsor des FC Bayern München bleiben. Der Sponsoringvertrag wurde um drei weitere Jahre verlängert.
Die Telekom bleibt weiterhin Sponsor bei Bayern München. Laut einer Meldung der deutschen Zeitung "Bild.de" haben sich der deutsche Rekordmeister und der Telekomkonzern auf einen drei-Jahresvertrag geeeinigt. Dieser lässt die Kasse in München klingeln. Jährlich muss die Telekom 25 Euro bezahlen. Bisher bezahlten sie pro Jahr 20 Millionen. Macht auf drei Jahre gerechnet 75 Millionen Euro. Damit sind ist die Kasse von Bayern München prall gefüllt. Manager Uli Hoeness erklärte zum Superdeal gegenüber "Bild.de": "Ich bin stolz, dass wir einen Partner wie die Deutsche Telekom auch für diese weitere Jahre gewinnen konnten." Bayern München geht es zur Zeit finanziell sehr gut, einzig sportlich läuft es alles andere als rund. Während die Mannschaft auf dem Platz nur mässige Leistungen zeigt, läuft das Management zu Höchstleistungen auf. Schliesslich ist da nicht nur der Vertrag mit der Telekom sondern auch der Audi-Deal. Dieser soll dem Rekordmeister ingesamt mehr als 200 Millionen Euro einbringen. Zu diesem Deal erklärte Hoeness, dass der Vertrag sehr leistungsbezogen ausgestaltet wurde. Heisst, spielt Bayern München in den nächsten Jahren international Erfolgreich liegt deutlich mehr drin als wenn man sich nicht für die Internationalen Wettbewerbe qualifiziert oder dort früh ausscheidet. Die Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Telekom und dem FC Bayern München dauert mittlerweile schon lange an. Seit 2002 ist der Telekommunikationskonzern Haupt- und Trikotsponsor von Bayern München. Vor sieben Jahren lösten sie den damaligen Hauptsponsor Opel ab. Kein anderer Verein in der Bundesliga verdient mit Sponsoringverträgen auch nur annähernd soviel wie Bayern München. Beim SC Freiburg beispielsweise muss der Trikotsponsor Duravit im Jahr nur 2.5 Millionen Euro bezahlen, also gerade einmal ein Zehntel. Während andere Bundesligavereine mit finanziellen Sorgen kämpfen steht Bayern München super da, schwimmt geradezu im Geld. Nächste Woche soll der Deal mit dem deutschen Autobauer Audi bekannt gegeben werden, berichtet "Bild.de". Ganz anders sieht die wirtschaftliche Lage bei Schalke 04 aus. Der Bundesligist hat massive finanzielle Probleme. Finanzielle Hilfe bekommt Schalke nun von seinem Trainer Felix Magath. Dieser möchte sich am Stadion von Schalk beteiligen. Angeblich soll Magath bereit sein für 600'000 Stadionanteile von Rudi Assauer zu kaufen. Damit ist Felix Magath der erste Bundesliga-Trainer der bei seinem hochverschuldeten Arbeitgeber finanziel einsteigen will, schreibt die Bild-Zeitung. Mit dem Kauf der Anteilsscheine würde ihm ein kleiner Teil der Veltins Arena gehören, einem der schönsten und attraktivsten Stadien von Europa. Abkaufen wird Magath die Anteile dem ehemaligen Schalke 04 Manager Rudi Assauer. Angeblich sollen sich die beiden letzte Woche getroffen haben und über den Deal einig geworden sein. Vorallem Moralisch ist das Engagement von Magath wertvoll. Der Geldbetrag von etwas über einer halben Million Euro dürfte Schalke 04 nur wenig helfen seine finanziellen Probleme zu lösen.